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PFC und PFAS im Landkreis Aichach-Friedberg

Allgemeines zu PFC

Was sind „PFC“ bzw. "PFAS"?

⁠Wegen ihrer besonderen Eigenschaften wurden per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) seit den 1950er Jahren in vielen Industrie- und Verbraucherprodukten eingesetzt. Sie sind wasser-, fett- und schmutzabweisend sowie chemisch und thermisch stabil. Deshalb finden PFC sich beispielsweise in

  • Feuerlöschschäumen
  • Teflonprodukten (Antihaftbeschichtung von Pfannen, Backformen, Bügeleisen /
    hitzeabweisende Schilde und Kacheln)
  • medizinischen Produkten (Dichtungen, Gefäßprothesen)
  • Papier- und Druckerzeugnissen (Pizza- und Burgerkartons, Kaffeebecher)
  • Textilien (wasserdichte und atmungsaktive Membranen in Outdoorbekleidung, öl-
    und schmutzabweisende Arbeitskleidung, Teppiche, Heimtextilien, technische Tex-
    tilien wie Filtermatten, Autositze u.v.m.)
  • Kälte- und Treibmitteln
  • Wachsen/Schmiermitteln (z.B. Skiwachse)
  • ⁠Pestizide⁠n
  • Baustoffen (z.B. Wetterschutzfarben und -lacke, zum Schutz vor Verschmutzung von Häuserfassaden)

Mittlerweile ist die Produktion von PFC stark eingeschränkt. Jedoch sind sie schwer abbaubar und deshalb lange in der Umwelt und in der Nahrungskette nachweisbar.

PFC sind auch bekannt als ⁠PFAS⁠ (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) oder ⁠PFT⁠ (perfluorierte Tenside). Diese Stoffgruppe umfasst mehr als 3000 verschiedene Stoffe.

In die Umwelt können ⁠PFC⁠ bereits bei ihrer Herstellung und bei der Herstellung von PFC-haltigen Produkten gelangen. Die perfluorierten Chemikalien können in Kläranlagen nicht abgebaut werden. Zu erhöhten Konzentrationen von PFC in der Umwelt führt auch der Einsatz von fluorhaltigen Feuerlöschschäumen.

 

 

Quellen:

Wie kommen PFC in unseren Landkreis?

Auf dem Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes Penzing im Landkreis Landsberg am Lech wurden früher PFC-haltige Löschmittel genutzt (https://www.landkreis-landsberg.de/infos-pfc-schaden-fliegerhorst-penzing/). Boden und auch Grundwasser dort ist deshalb mit per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC/PFAS) verunreinigt. In der Folge sind davon auch der „Verlorene Bach“ und die Friedberger Ach in unserem Landkreis betroffen. Bei Fischproben vom September 2021 aus den Mühlhauser Baggerseen wurde ebenfalls ein erhöhter PFC-Gehalt festgestellt.

Ob ausschließlich die Verunreinigungen auf dem früheren Fliegerhorst für diese Belastungen verantwortlich sind oder ob es noch andere Eintragsquellen gibt, ist von den Behörden noch nicht abschließend geklärt.

PFC im Landkreis Aichach-Friedberg und welche Auswirkungen das für die Bürger hat

Welche Fachstellen kümmern sich in unserem Landkreis um das Thema "PFC"?

Die PFC-Belastung von Wasser, Boden und Fischen im Landkreis Aichach-Friedberg sowie mögliche gesundheitliche Auswirkungen werden laufend von unterschiedlichen Fachbehörden des Freistaats Bayern untersucht.

Im Landratsamt befassen sich mit dem Thema „PFC/PFAS“ die Sachgebiete Gesundheitsamt, Veterinäramt, Wasserrecht, Bodenschutz, Abfallrecht und Öffentliche Sicherheit und Verbraucherschutz. Sie stehen dazu im ständigen Austausch mit den Fachbehörden wie dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), dem Wasserwirtschaftsamt, der Regierung von Schwaben, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der Fischereifachberatung des Bezirks Schwaben.

Welche Folgen hat PFC für Trinkwasser, Fischverzehr, Bewässerung, Baden etc.?

Die PFC-Belastung von Wasser, Boden und Fischen im Landkreis Aichach-Friedberg sowie mögliche gesundheitliche Auswirkungen werden laufend von unterschiedlichen Fachbehörden des Freistaats Bayern untersucht.

 

Trinkwasser

Bei der Trinkwasserqualität und -versorgung bestehen derzeit keine PFC-Beeinträchtigungen. In den Trinkwasserversorgungen rund um die Bereiche des Verlorenen Bachs, der Friedberger Ach und des Flughafens Mühlhausen gab es bislang keine PFC-auffälligen Messergebnisse.

 

Baden in den betroffenen Gewässern

Aus fachlicher Sicht bestehen keine gesundheitlichen Bedenken gegen das Baden im Verlorenen Bach, in der Friedberger Ach und in den Badeseen bei Mühlhausen, auch nicht für Kinder.

Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth überwacht regelmäßig die Konzentrationen an per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) im Oberflächenwasser. In den betroffenen Gewässern sind die PFOA-/PFOS-Gehalte sehr gering, sodass sich auf Grundlage der TWI-Werte für Badende, die während der Badeaktivitäten versehentlich Oberflächenwasser verschlucken, kein gesundheitliches Risiko ableiten lässt.

 

Fischverzehr

Fische aus dem Verlorenen Bach, der Friedberger Ach und den Mühlhauser Weihern sind aktuell nicht für dauerhaften Verzehr geeignet.

Die Fische in diesen Gewässern werden von Anglern zum Eigenverzehr gefangen, sind und waren auch in der Vergangenheit nicht für den Verkauf bestimmt. Unmittelbar betroffene Fischereirechtsinhaber und -ausübungsberechtigte wurden grundsätzlich bereits im Januar 2020 von der Fischereifachberatung des Bezirkes Schwaben über die Belastung informiert.

Im Rahmen des bayerischen Fischschadstoffmonitorings werden jährlich an etwa 20 wechselnden Fließgewässerabschnitten und Seen wildlebende Fische entnommen, um
u. a. die Umweltqualitätsnorm für PFOS zu überwachen.

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) rät in seinen Sachverständigenäußerungen von einem regelmäßigen Verzehr belasteter Fische ab. Zudem dürfen Fische mit erhöhten PFOS-Gehalten nicht als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden.

Messergebnisse im Detail finden Sie im Kapitel „Untersuchungen von tierischen Lebensmitteln“.

 

Tränken von Nutztieren aus betroffenen Gewässern vermeiden

Das Landratsamt Aichach-Friedberg bittet die Bachanlieger derzeit mit Wasser aus dem Verlorenen Bach,  der Friedberger Ach und den Mühlhauser Weihern keine Nutztiere zu tränken.

Da sich PFC in Nutztieren wie im Menschen auf Grund der langsamen Eliminationsrate anreichern, sollte vor allem die Aufnahme von PFC durch Nutztiere vermieden werden. Von Hühnern ist bekannt, dass sie PFC aufnehmen und über die Eier wieder eliminieren können. Deshalb sollten Hühner kein kontaminiertes Tränkewasser oder Futtermittel bekommen. Kühe geben PFC über die Milch ab, weshalb Kühe auch nicht mit kontaminiertem Wasser getränkt werden sollten.

 

Bewässerung von Nutzpflanzen unbedenklich

Ohne dass hierzu Untersuchungen  vorliegen, geht das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg, Abteilung Gartenbau, davon aus, dass über die Bewässerung (auch bei stärkerer Bewässerung) im Boden keine PFC-Stufenwerte überschritten werden und folglich eine Gefährdung über den Verzehr von Gartenfrüchten ausgeschlossen werden kann.

 

Untersuchungen in der Natur und in pflanzlichen Erzeugnissen

Obst und Gemüse, pflanzliche Erzeugnisse, liefern derzeit keine PFC- oder PFAS-Befunde (hier werden aktuell auch keine gesetzlichen Höchstgehalte vorgesehen).

Untersuchungen & Höchstgehalte
Die Auswertung von Proben sowie das Erstellen der Untersuchungsbefunde erfolgt am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Hier der Link dorthin.

Probensituation im Landkreis Aichach-Friedberg
Um auch im Bereich der pflanzlichen, erntereifen Lebensmittel eine Übersicht der PFC Belastung im Landkreis Aichach-Friedberg zu erhalten, werden im Jahr 2023 in Absprache mit dem LGL, Monitoring- und Planproben bei Gewerbebetrieben und Privatpersonen (aus privaten Gärten) entnommen.

Ohne dass hierzu Untersuchungen vorliegen, geht das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg, Abteilung Gartenbau, davon aus, dass über die Bewässerung (auch bei stärkerer Bewässerung) im Boden keine PFC-Stufenwerte überschritten werden und folglich eine Gefährdung über den Verzehr von Gartenfrüchten ausgeschlossen werden kann.

 

Untersuchungen von tierischen Lebensmitteln

Die geplanten EU-Höchstgehalte für PFAS in Lebensmitteln werden in
Bayern weitgehend eingehalten.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat im Jahr 2020 eine tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge (TWI, tolerable weekly intake) für die Summe von vier perfluorierten Alkylsubstanzen, nämlich Perfluoroctansäure (PFOA), Perfluoroctansulfonsäure (PFOS), Perfluorhexansulfonsäure (PFHxS) und Perfluornonansäure (PFNA) in Höhe von 4,4 Nanogramm pro Kilogramm Körpergewicht und Woche abgeleitet. Dieser Wert gibt die Dosis an, die bei lebenslanger Aufnahme keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen beim Menschen erwarten lässt.

 

Untersuchungen & Höchstgehalte
Die Auswertung von Proben sowie das Erstellen der Untersuchungsbefunde erfolgt am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Derzeit plant die EU-Kommission die Ergänzungen der Höchstgehalte von PFAS in tierischen Lebensmitteln wie Eiern, Fisch (differenziert nach Fischarten) und Krustentieren, sowie Fleisch und Innereien von Nutztieren und Fleisch und Innereien von Wild (voraussichtlich gültig ab 01.01.2023).

 

Bayernweite Probensituation:
– Keine Überschreitung der (geplanten) Höchstgehalte bei Hühner-, Schweine- oder Rindfleisch

– Überschreitung bei Wildfleisch möglich, wobei hier vor allem die Wildschweinleber über dem Höchstgehalt liegt

– Milch aus bayerischen Molkereien ist unauffällig

– Überschreitung der Höchstgehalte bei Wildfischen aus belasteten Gewässern (im Landkreis also Verlorener Bach, Friedberger Ach und Mühlhauser Weiher)

 

Fische:

Auf der Internetseite des LGL sind alle Ergebnisse der bayernweit durchgeführten Untersuchungen von Fischen hinsichtlich PFC/PFAS verzeichnet, auch die aus im Landkreis Aichach-Friedberg: https://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/chemie/kontaminanten/pfas/pft_fische_gewaesser.htm
Am 15. Januar 2020 wurden Fische aus zwei Aquakulturbetrieben im Landkreis entnommen und auf PFC untersucht. Es konnte keine PFC-Belastung nachgewiesen werden.

 

Friedberger Ach

2020 wurden aus der Friedberger Ach Bachforellen und Aiteln zur Untersuchung auf per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) entnommen. In den untersuchten Proben wurde die perfluorierte Alkylsubstanz Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) nachgewiesen.

Schon durch sehr niedrige Verzehrmengen wird die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit als unbedenklich angesehene Aufnahmemenge überschritten. Diese sehr niedrigen Verzehrmengen liegen deutlich unter den sonst üblichen Verzehrmengen für Verzehrer von Süßwasserfisch. In den untersuchten Proben wird bei einer jährlichen Verzehrmenge von über 142 g bis 1,46 kg (je nach Untersuchungsstelle und Fischart) die tolerierbare Aufnahmemenge bereits allein durch den Verzehr der Fische überschritten. Aufgrund unterschiedlicher Lebensweisen (Raubfische, gründelnde Fische, usw.) und Verweildauern in den betroffenen Gewässern ist davon auszugehen, dass sich die per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen in verschiedenen Fischen unterschiedlich stark anreichern.

Auch wenn keine akute – also unmittelbare – Gesundheitsgefahr gegeben ist, rät das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) von dem regelmäßigen Verzehr dieser Fische ab.
Fische mit derartigen Gehalten an PFOS dürfen nicht als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden.

Mühlhauser Weiher

2020 wurden aus den Mühlhauser Weihern Hecht, Aal, Rotauge, Flussbarsch und Rotfeder zur Untersuchung auf per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) entnommen. In den untersuchten Proben wurde die perfluorierte Alkylsubstanz Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) nachgewiesen.

Schon durch sehr niedrige Verzehrmengen wird die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit als unbedenklich angesehene Aufnahmemenge überschritten. Diese sehr niedrigen Verzehrmengen liegen deutlich unter den sonst üblichen Verzehrmengen für Verzehrer von Süßwasserfisch. In den untersuchten Proben wird bei einer jährlichen Verzehrmenge von über 77 g bzw. 506 g (Flussbarsch), 190 g bzw. 2,4 kg (Rotauge), 534 g bzw. 653 g (Aal) und 837 g bzw. 1,16 kg (Hecht) die tolerierbare Aufnahmemenge allein durch den Verzehr der Fische überschritten.
Bei der einen untersuchten Rotfeder wurden geringere PFOS-Gehalte nachgewiesen, aber auch hier sind die Gehalte als erhöht im Vergleich zu Fischen aus unbelasteten Gewässern anzusehen.
Aufgrund unterschiedlicher Lebensweisen (Raubfische, gründelnde Fische, usw.) und Verweildauern in den betroffenen Gewässern ist davon auszugehen, dass sich die per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen in verschiedenen Fischen unterschiedlich stark anreichern.

Auch wenn keine akute – also unmittelbare – Gesundheitsgefahr gegeben ist, rät das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) von dem regelmäßigen Verzehr dieser Fische ab.
Fische mit derartigen Gehalten an PFOS dürfen nicht als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden.

 

Erneute Untersuchung von Fischen in den betroffenen Gewässern

Aus fachlicher Sicht ist eine erneute Probenahme erst nötig, wenn sich die Belastungssituation im Gewässer verändert oder es andere Hinweise gibt, die die Überprüfung der ursprünglichen Einschätzung für das Gewässer notwendig erscheinen lassen.

Hinweis Besatzfische: Auch Besatzfische die aus unbelasteten Fischzuchten zugekauft und in mit PFC belasteten Angelgewässern ausgesetzt werden, können in kurzer Zeit von den Belastungen mit PFOS betroffen sein. Somit gilt auch für Besatzfische, dass von dem regelmäßigen Verzehr abgeraten wird und diese nicht als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden dürfen.

 

Wildschweine

„Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass PFAS vor allem in Wildschweinleber gefunden werden. Die Gehalte im Fleisch der Tiere sind meistens deutlich geringer. Die Gehalte in der Leber sind bei der weit überwiegenden Anzahl an Proben unabhängig vom Abschussort der Tiere in Bayern so hoch, dass das LGL zur Reduzierung der persönlichen PFAS-Aufnahme vom Verzehr dieser Wildschweinleberproben abrät.“ (Quelle: LGL)

Für weiterführende Informationen und bayernweit durchgeführte Untersuchungen von Wildschweinproben hinsichtlich PFC verweisen wir auf die Homepage des LGL. Dort sind auch die Ergebnisse aus im Landkreis Aichach-Friedberg genommenen und untersuchten Proben aufgelistet:

Anlaufstellen und konkrete Infos für Betroffene

Info-Telefone

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) bieten PFC-Infotelefone an:

Fragen zu Gesundheit: Trinkwasser und Lebensmittel

„PFC-Infoline“ am LGL: Tel. 09131 6808-2497,
Mo, Di, Mi und Fr von 9 Uhr bis 12 Uhr, Do von 13 bis 16 Uhr
E-Mail an pfc [at] lgl [dot] bayern [dot] de

Fragen zu Umwelt: Wasser, Boden, Luft und Natur

„PFC-Infoline“ am LfU: Tel. 0821 9071-5102,
Mo, Di, Mi und Fr von 9 Uhr bis 12 Uhr, Do von 13 bis 16 Uhr
E-Mail an pfc-umwelt [at] lfu [dot] bayern [dot] de

 

Mailadresse des Landratsamtes Aichach-Friedberg: pfc [at] lra-aic-fdb [dot] de

Schadensersatz/Haftung

Personen/Institutionen, die meinen, einen Anspruch auf Schadensersatz zu haben, können sich bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Sophienstraße 6, 80333 München, E-Mailadresse: PM-PFC-Penzing [at] bundesimmobilien [dot] de melden.
Ein möglicher Verzicht auf die Einrede der Verjährung kann ggf. nach entsprechender Prüfung im Einzelfall gegenüber möglichen Anspruchsberechtigten erklärt werden.

Die BImA teilt mit, dass ohne Anerkennung einer Rechtspflicht, ohne Präjudiz für die Sach- und Rechtslage gegenüber gemeldeten Forderungen aufgrund von PFC-Belastungen im Flughafenbereich Penzing nicht die Einrede der Verjährung erheben wird, soweit diese zum Zeitpunkt der Anfragen noch nicht bereits verjährt sind. Dieser Verzicht auf die Verjährung ist begrenzt bis zum 31.12.2024.

Weitere Informationen sind der Pressemitteilung der BImA vom 15.06.2022 zu entnehmen: https://www.bundesimmobilien.de/bima-sichert-feuerloeschuebungsbecken-cfb2b19bf9229570

Kann ich eine Beprobung beantragen?

Es soll ein gewisses Quantum an Testungen ermöglicht werden für Bürger aus verschiedenen Teilen des Landkreises und verschiedenen Bereichen (Lebensmittel, Bewässerung, Obst…)

Weitere Infos hierzu folgen demnächst an dieser Stelle

Weitergehende Informationen

Ausführliche Informationen zu PFC und PFAS bieten auf ihren Seiten

Landesamt für Umwelt (LfU) https://www.lfu.bayern.de/analytik_stoffe/pfc/index.htm

 

Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) https://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/chemie/kontaminanten/pfas/index.htm

https://www.lgl.bayern.de/downloads/lebensmittel/doc/abschlussbericht_pfas_monitoring.pdf

(Monitoring-Abschlussbericht Juni 2022)

 

Der Bericht des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz unter Beteiligung der Staatsministerien für Gesundheit und Pflege sowie für Ernährung, Landwirt
schaft und Forsten, unter Mitwirkung der Bayerischen Landesämter für Umwelt, für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie der Landesanstalt für Landwirtschaft:

PFAS-Bericht 09.2022 –

Anlage Fallliste PFAS-Bericht 09.2022