Am 1. Oktober ist Internationaler Tag des Kaffees

Genießen Sie Ihren Kaffee ohne Einwegbecher

Veröffentlicht am 01.10.2019
Am 1. Oktober  ist Internationaler Tag des Kaffees
Der Aufkleber zeigt an, wo man mit seinem mitgebrachten Kaffeebecher willkommen ist.

Zahlreiche Kaffeeausschenker akzeptieren mitgebrachte Kaffeebecher. Erkennbar sind teilnehmende Cafés an dem Aufkleber.

In der vom Landratsamt neu herausgegebenen Broschüre „Wir haben es in der Hand“ – ein Ideenkatalog zur Ressourcenschonung im Wittelsbacher Land - kann man nachlesen, wo man mit seinen mitgebrachten Kaffeebecher willkommen ist. Dies ist auch online möglich:

https://abfallwirtschaft.lra-aic-fdb.de/index.php/abfallvermeidung.html

Und so funktioniert es:

1. Mitgebrachten, sauberen Becher auf das Tablett an der Theke stellen.
2. Deckel abnehmen
3. Befüllen lassen – durch das Tablett kann dies ohne Berührung des Bechers und Kaffeeautomaten geschehen und
4. Kaffee genießen

Häufig erhält man einen Rabatt, wenn man den eigenen Becher befüllen lässt.

Mit der Lebensmittelüberwachung des Landratsamtes ist das Verfahren mit dem Tablett abgesprochen. Die Hygienebestimmungen erlauben ein Befüllen des mitgebrachten Bechers, wenn der Mitarbeiter und der Kaffeeautomat den Becher nicht berühren müssen. Mit dem auf den Tablett abgestellten Becher ist dies leicht zu umgehen.

Mehrwegbecherpfandsystem „Recup“. Es wurde vor gut einem Jahr im Landkreis Aichach-Friedberg eingeführt und 26 Ausgabestellen sind dabei. Teilnehmer sind über die App von Recup oder online ersichtlich https://app.recup.de/

Der Mehrwegbecher Recup ist für 1 Euro Pfand erhältlich und kann bei jedem teilnehmendem Geschäft ungespült zurückgegeben werden. Als einer der ersten im Landkreis war die Bäckerei Wolf und das Altstadtcafe Weißgerber in Friedberg dabei.

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Zuletzt kamen die Shell-Tankstelle Braune in Dasing-Lindl, der Bauernmarkt in Dasing und die Mc Donald´s-Filiale in Friedberg-Derching hinzu. Die Bäckerei Scharold ist mit acht Filialen vertreten und trägt zusammen mit den anderen Teilnehmern dazu bei, die Einwegbecherflut einzudämmen.

Einwegbecher gehören zu den kunststoffhaltigen Einwegprodukten, die am häufigsten im Straßengraben bei Flursäuberungen gefunden werden. Sie vermüllen zudem Parks und öffentliche Plätze. Dies ist nicht nur ein massives Umweltproblem, weil Mikroplastik freigesetzt wird, sondern führt auch zu hohen Entsorgungskosten für die Gemeinden.