Bayerische Umweltschutzmedaille für Josef Niedermaier

Josef Niedermaier aus Ottmaring, bereits Umweltpreisträger des Landkreises, erhielt für seine Pionierleistungen im ökologischen Landbau die Bayerische Umweltschutzmedaille, höchste bayerische Auszeichnung in diesem Bereich.

Veröffentlicht am 14.06.2018
Bayerische Umweltschutzmedaille für Josef Niedermaier
Hohe Auszeichnung für Josef Niedermaier aus Ottmaring: Für seine Pionierleistungen im ökologischen Landbau erhält er aus den Händen von Minister Dr. Marcel Huber die Bayerische Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Umwelt sowie den Verbraucherschutz (Bild © Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbrauscherschutz, Ralf Armbrecht).

Die Bayerische Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Umwelt sowie den Verbraucherschutz erhielt der Ottmaringer Biolandwirt Josef Niedermaier aus den Händen des Bayerischen Staatsministers für Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Marcel Huber. Der Minister nannte ihn einen „Biolandwirt der ersten Stunde, Pionier und Vordenker des ökologischen Landbaus“.

Maßgeblich für die Auszeichnung waren vor allem Niedermaiers einzigartigen Entwicklungen bei der Unkrautbekämpfung. Seine Arbeitsgeräte, der „Unkrautstriegel“, der „Grubber“ und die „Federzahnegge“ werden inzwischen europaweit vertrieben, der „Unkrautstriegel“ sogar bis nach Neuseeland und in die USA.

Trotz Rückschlägen habe Niedermaier sein Ziel, das umweltverträgliche Jäten von Beikraut, nie aus den Augen verloren, so Huber in seiner Laudatio. Seine Entwicklungen seien wahre Meilensteine im ökologischen Landbau und eine echte Alternative zur chemischen Beikrautregulierung.

Sein umfassendes Wissen nutzt der Preisträger aber nicht nur bei der Bewirtschaftung seines eigenen Hofes. Er gibt seine Erfahrungen über den umweltverträglichen Landbau auch gerne weiter, zum Beispiel in Vorträgen oder ganz praktisch bei der Landschaftspflege in seiner Heimat.

Für seine Verdienste im Umweltschutz wurde Josef Niedermaier bereits mit dem Umweltpreis 2016 des Landkreises Aichach-Friedberg ausgezeichnet.

Die Bayerische Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Umwelt sowie den Verbraucherschutz wird vom Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz jährlich an bis zu 15 Personen, Vereinigungen oder Kommunen verliehen, die sich herausragende Verdienste um den Natur- und Umweltschutz erworben haben. Die Staatsmedaille stellt die höchste Auszeichnung dar, die der Bayerische Staat für „besondere Verdienste um die Umwelt" zu vergeben hat.

Für den Landkreis überbrachte stellvertretender Landrat Peter Feile bei der Ehrung in München die Glückwünsche aus dem Wittelsbacher Land, für die Stadt Friedberg der zweite Bürgermeister, Richard Scharold.