Das neue Bundesteilhabegesetz (BTHG)

Arbeitskreis „Begegnen-Begleiten-Betreuen“ lädt am 21. November zur Infoveranstaltung ein

Veröffentlicht am 15.11.2017
Das neue Bundesteilhabegesetz (BTHG)

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG), welches Ende 2016 beschlossen wurde, soll Menschen mit einer Behinderung deutliche Verbesserungen bringen. Jenes Gesetz ist ein wichtiger Schritt, um die Menschenrechte, wie sie in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben sind, in Deutschland umzusetzen. Die Konvention besagt, dass es auch Menschen mit Behinderung möglich sein soll, selbstbestimmt mitten in der Gesellschaft zu leben. Sie sollen deshalb in allen Lebensbereichen (Arbeit, Wohnen, Bildung, Freizeit usw.) die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Das neue Gesetz soll den behinderten Menschen mehr Wahlmöglichkeiten und mehr Mitbestimmung bieten.

Der jeweilige Unterstützungsbedarf wird individuell, nach einem bundeseinheitlichen Verfahren, ermittelt. Mittel für die nötige Unterstützung sollen den Empfängern selbst zur Verfügung gestellt werden, damit eigenständig entschieden werden kann, wen sie mit der Unterstützung beauftragen.

Einen ersten Einblick in das neue Gesetz, das in vier Stufen bis zum Jahr 2023 eingeführt wird, gibt die Veranstaltung des Arbeitskreises „Begegnen-Begleiten-Betreuen“ in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Offenen Behindertenarbeit. Sie findet statt am 21. November 2017 um 19.00 Uhr im Lehrsaal des Bayerischen Roten Kreuzes, Hans-Böller-Str. 4, 86316 Friedberg.

Als Referent konnte Herr Thomas Bannasch, Geschäftsführer der LAG Selbsthilfe Bayern, gewonnen werden.

Der Eintritt ist frei, ein Gebärdensprachdolmetscher wird die Veranstaltung begleiten.