Ehrenamtliche unterstützen Kriegsgräberfürsorge

Ehrung für langjährige Spendensammler im Wittelsbacher Land

Veröffentlicht am 15.11.2017
Ehrenamtliche unterstützen Kriegsgräberfürsorge
Bild (© Landratsamt Aichach-Friedberg, Thomas Worsch): Seit vielen Jahren sammeln sie Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge: Rund 100 langjährige Ehrenamtliche aus dem Landkreis wurden dafür im Kreisgut in Aichach vom 1. Vorsitzenden des Bezirksverbands Schwaben, Regierungspräsident Karl-Michael Scheufele, und Landrat Dr. Klaus Metzger geehrt.

Um die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland kümmert sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Er betreut 833 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten mit etwa 2,7 Millionen Kriegstoten. Im Landkreis Aichach-Friedberg unterstützen rund 250 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich den Volksbund, indem sie Spenden sammeln – an den Haustüren und am Eingang zum Friedhof. Etwa 100 dieser Ehrenamtlichen wurden nun für ihr jahre- und teils jahrzehntelanges Engagement durch den 1. Vorsitzenden des Bezirksverbands Schwaben im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, den Regierungspräsidenten Karl-Michael Scheufele, und Landrat Dr. Klaus Metzger geehrt. Besonders hervorgehoben wurde die Tätigkeit von Georg Burger aus Aichach, der seit mehr als 30 Jahren als Spendensammler für den Volksbund aktiv ist. Für 25 Jahre geehrt wurden Simon Aidelsburger (Aichach-Klingen), Josef Mahl (Rehling-Unterach), Johann Ottilinger (Rehling), Johann Reithmeier (Aichach), Georg Schmid (Aichach), Ignaz Strobl (Rehling) und Martin Sturz (Rehling-Au).


Info:
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Heute hat der Volksbund über 330 000 aktive Förderer sowie über eine Million Gelegenheitsspender und Interessierte. Mit ihren Beiträgen und Spenden, mit Einnahmen aus Erbschaften und Vermächtnissen sowie den Erträgen aus der jährlichen Haus- und Straßensammlung finanziert der Volksbund zu etwa 70 Prozent seine Arbeit. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes und der Länder. Er betreut heute 833 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten mit etwa 2,7 Millionen Kriegstoten. Mehrere tausend ehrenamtliche und 580 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllen heute die vielfältigen Aufgaben der Organisation.