Ein Tag im Zeichen von "Bayern barrierefrei" - schwäbische Behindertenbeauftragte zu Gast im Sozialministerium

Am Vormittag noch wurde das neuen Meringer Gymnasium mit dem Signet "Bayern barrierefrei" als vorbildliches öffentliches Gebäude ausgezeichnet, am Donnerstagnachmittag waren dann die schwäbischen Behindertenbeauftragten ins Sozialministerium eingeladen. Das Wittelsbacher Land war dabei gut vertreten.

Veröffentlicht am 22.09.2017
Ein Tag im Zeichen von "Bayern barrierefrei" - schwäbische Behindertenbeauftragte zu Gast im Sozialministerium
Die schwäbischen Behindertenbeauftragten zu Gast im Sozialministerium – das Wittelsbacher Land war gut vertreten (v. l.): Georg Schneider, Behindertenbeauftragter der Marktgemeinde Mering, Irmgard Badura, Beauftragte der bayerischen Staatsregierung, Josef Koppold, Beauftragter des Landkreises Aichach-Friedberg und Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger.

München, 20. September 2017

„Ich wünsche mir ein Bayern, in dem alle Menschen – mit und ohne Behinderung – ein selbstbe-stimmtes Leben führen und ganz selbstverständlich am Alltag teilhaben können“ - so lautet das erklärte Ziel von Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger. Dabei kommt dem Ab-bau von Barrieren eine ganz wesentliche Bedeutung zu. Um Anregungen und Impulse aus allen Regionen Bayerns zu erhalten und das Programm ‚Bayern barrierefrei‘ vorzustellen, lädt das Bayerische Sozialministerium alle kommunalen Behindertenbeauftragten zu einem Dialog ein. Vergangenen Donnerstag fand das Treffen mit den Vertreterinnen und Vertretern aus Schwaben statt, unter den rund 50 Teilnehmern auch Josef Koppold für den Landkreis Aichach-Friedberg und Georg Schneider für die Marktgemeinde Mering. Beide Landkreisvertreter waren freudig überrascht und empfanden es als schöne Anerkennung ihrer Arbeit, als das Sozialministerium al-le drei „Signet“-Träger aus dem Wittelsbacher Land der Versammlung als gute Beispiele vorstell-te:  das Aindlinger Rathaus, die Meringer Pfarrkirche Sankt Michael und das am selben Tag zwei Stunden zuvor ausgezeichnete Meringer Gymnasium.

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Josef Koppold unter anderem mit (v. l.) Landrat Dr. Klaus Metzger, Staatssekretär Johannes Hintersberger und MdL Peter Tomaschko bei der vormittäglichen Führung durch das mit "Bayern barrierefrei" ausgezeichnete Meringer Gymnasium.


‚Bayern barrierefrei‘ ist nicht nur ein Versprechen der Staatsregierung, es ist eine riesige soziale Aufgabe: „Der gesamte öffentliche Raum und der gesamte öffentliche Personennahverkehr sol-len barrierefrei werden“, so der Staatssekretär. Von 2015 bis 2018 stehen fast 430 Millionen  Euro zum Abbau von Barrieren zur Verfügung. Bis jetzt sind bereits über 1 000 Verbesserungen an staatlichen Gebäuden abgeschlossen und wir konnten die Anschaffung von über 800 barrie-refreien Linienbussen fördern.“

Ziel der Staatsregierung ist es aber, nicht nur selbst Barrieren abzubauen, sondern auch mög-lichst viele Partner aus den Kommunen, der Wirtschaft und anderen Institutionen zu gewinnen. Hintersberger setzt darauf, dass die Zusammenarbeit mit den kommunalen Behindertenbeauf-tragten das Programm ‚Bayern barrierefrei‘ zusätzlich beflügeln wird: „Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch, auf Erfahrungswerte direkt vor Ort und viele neue Partner, die sich mit uns für ein barrierefreies Bayern einsetzen!“
 
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit gibt es unter www.barrierefrei.bayern.de.