Einsatzkräfte im Landkreis enorm gefordert

Landrat würdigt hohe Leistungsbereitschaft

Die vielen Unwetter seit Ende Juni, mit starken Gewittern und übermäßigen Regenfällen, haben allein in den letzten Wochen zu mehr als 200 Feuerwehreinsätzen im Landkreis Aichach-Friedberg geführt. Meist ging es um umgestürzte Bäume oder geflutete Kellerräume. Besonders stark betroffen waren Aindling, mit insgesamt rund 80 Einsätzen, und Aichach, wo die Feuerwehrkräfte alleine am 24. Juni 20-mal gefordert waren. Auch in Pöttmes führten Starkregenereignisse zu Feuerwehreinsätzen über mehrere Tage hinweg. Insbesondere das Oberflächenwasser, das sich vom Gumppenberg einen Weg in das Ortszentrum bahnte, überflutete einige Gebäude und Straßen.

Auch wenn teils erhebliche Sachschäden entstanden, so kamen überall dort zum Glück keine Personen zu Schaden. Dies änderte sich leider am Wochenende: Kaum waren die Unwetter vorbei, erreichte das Einsatzgeschehen am vergangenen Wochenende einen tragischen Höhepunkt, als es in Mering zu einem großen Wohnhausbrand kam. „Die Einsatzkräfte unserer Blaulichtorganisationen waren in letzter Zeit extrem gefordert, sowohl physisch als auch psychisch. Ich kann ihnen für ihre Leistungsbereitschaft nur größten Respekt zollen und Vergelt’s Gott sagen“, sagte Landrat Dr. Klaus Metzger. „Ganz besonders gedenken wir der Opfer des verheerenden Brandes in Mering und trauern mit den Hinterbliebenen. Allen viel Kraft in schwerer Zeit!" so Metzger, der sich von der Hilfsbereitschaft der Meringerinnen und Meringer für die Angehörigen der Opfer sehr beeindruckt zeigte.