Erste „Notinseln“ in Aindling und Pöttmes

Sparkasse Aichach-Schrobenhausen macht vier Filialen zu "Notinseln".

Veröffentlicht am 08.05.2019
Erste „Notinseln“ in Aindling und Pöttmes
Vier Sparkassenfilialen werden Notinseln: Vorstandsvorsitzende Birgit Cischek, Filialleiter Stadtplatz, Daniel Sedlmeier, Filialleiterin Donauwörther Straße, Jana Warmerdam, Filialleiterin Pöttmes, Sylvia Kienast, Landrat Dr. Klaus Metzger (v. l.) am Stadtplatz in Aichach (Bild © Landratsamt Aichach-Friedberg, Thomas Worsch).

Die Sparkasse Aichach-Schrobenhausen macht vier Filialen im Wittelsbacher Land zu „Notinseln“. Vorstandsvorsitzende Birgit Cischek und Landrat Dr. Klaus Metzger brachten gemeinsam mit den Filialleitern am Stadtplatz das „Notinsel“-Signet am Eingang an. In Aindling und Pöttmes sind die dortigen Sparkassen-Zweigstellen jeweils die ersten Notinseln.

In allen Geschäften mit dem „Notinsel“-Zeichen finden Kinder Zuflucht, wenn sie in Notsituationen Angst haben oder Schutz brauchen. Landrat Dr. Klaus Metzger ist im Landkreis Aichach-Friedberg Schirmherr der Notinseln. Ein paar wenige Kriterien müssen Ladengeschäfte erfüllen, um Notinsel zu werden: Die Geschäftsräume müssen im Erdgeschoss liegen und es darf sich nicht um ein Hinterhofgeschäft handeln. Die Ladentür darf während der Öffnungszeiten nicht verschlossen und muss ohne klingeln zu öffnen sein.

Die Stiftung Hänsel+Gretel hat 2002 das Projekt Notinsel initiiert und überträgt es seitdem bundesweit auf Städte, Gemeinden und Landkreise.

Interessierte Geschäftsinhaber im Landkreis können sich an Wolfgang Müller im Landratsamt wenden: Tel. 08251 92-282, Mail notinsel@lra-aic-fdb.de; Internetseite www.notinsel.de/aichach-friedberg.