„Flucht und Asyl im Wittelsbacher Land“ – wo steht der Landkreis, wie geht es weiter?

Landratsamt stellt „Faktencheck“ vor

Veröffentlicht am 08.02.2017
„Flucht und Asyl im Wittelsbacher Land“ – wo steht der Landkreis, wie geht es weiter?

Mehr als 1.500 Menschen sind seit Mitte 2015 ins Wittelsbacher Land neu zugewandert. Diese zu integrieren ist eine enorme, gesamtgesellschaftliche Herausforderung und eine, die sicherlich auf Jahre bestehen bleiben wird.


In den ersten zehn Monaten ging es vorrangig um die Unterbringung und die Versorgung der Menschen. Beides ist dank des großartigen Einsatzes der vielen Asylhelfer und des Zusammenspiels verschiedener Akteure hervorragend gelungen. Nun steht die erfolgreiche Integration der Menschen in unsere Gesellschaft im Mittelpunkt. Bildung ist der passende Schlüssel dazu. Damit diese gelingt, wurde Mitte 2016 das „Bildungsbüro“ für den Landkreis gegründet und im neu geschaffenen Sachgebiet 25 „Ehrenamt, Bildung, Integration“ angesiedelt. Außerdem gibt es seit Kurzem den „Bildungsbeirat Wittelsbacher Land“.


Im Bildungsbüro arbeiten Götz Gölitz, Goran Ekmeščić und – erst seit wenigen Wochen – Eva-Maria Teebken daran, möglichst viele Menschen in das Bildungssystem sowie den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren. Neben dem Erlernen der deutschen Sprache, geht es uns immer auch um die berufliche Perspektive und einen gelingenden Übergang von der Schule in das Berufsleben. Grundlage für die Arbeit der nächsten Jahre wird der „Faktencheck“ sein, den Landrat Dr. Klaus Metzger mit den Beteiligten aus dem Bildungsbüro und Sachgebietsleiterin Friederike Gerlach der Öffentlichkeit vorstellte.


Im Faktencheck wird zum ersten Mal für unseren Landkreis dargestellt, wie derzeit der Stand beim Thema Integration ist. Gleichzeitig werden die Maßnahmen und Projekte skizziert, die unternommen werden sollen, um den ermittelten Bedarf zu decken. Das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure aus diesem Bereich in den kommenden Jahren baut darauf auf.

Hier geht’s zum Faktencheck.