Hand in Hand im Wittelsbacher Land: Landkreis und Gemeinden fördern Integrationsprojekte an Schulen

Wie kann an Schulen das gegenseitige Verstehen zwischen den Kulturen noch mehr gefördert werden?

Veröffentlicht am 28.11.2017
Hand in Hand im Wittelsbacher Land:  Landkreis und Gemeinden fördern Integrationsprojekte an Schulen
Landrat und Bürgermeister wollen gemeinsam Integrationsprojekte an Schulen fördern. In der Mitte Eva-Maria Teebken vom Bildungsbüro im Landratsamt, das dabei koordiniert (Bild: Landratsamt Aichach-Friedberg, Wolfgang Müller).

Aichach, 28. November 2017


Viele Stunden am Tag verbringen Schülerinnen und Schüler im Unterricht zusammen, die Schulen unterstützen durch vielfältige Maßnahmen. Es gibt Begrüßungsspiele in Deutsch, Arabisch, Türkisch, Farsi oder Tigrinya, zusätzliche Sprachförderung über Drittkräfte und Sprachpatinnen. Obwohl Integration an den Schulen gut funktioniert, gibt es Situationen, in denen Verständigungsschwierigkeiten oder Hemmschwellen auf beiden Seiten auftreten.

Um die Schulen bei der Gestaltung eines optimalen Lernumfelds zu unterstützen, hat der Landkreis jetzt einen Fördertopf für Schulen eingerichtet. Damit werden Projekte unterstützt, die das gegenseitige Verstehen und das Miteinander an Schulen verbessern sollen. Auch die Städte und Gemeinden leisten dazu einen finanziellen Beitrag.

Ein gelungenes Beispiel hierfür fand im letzten Schuljahr an der Mittelschule in Aichach statt: Im Rahmen eines interkulturellen Kochprojekts konnten Schülerinnen und Schülern der Übergangsklasse mit ihrer Lehrkraft einkaufen gehen und gemeinsam nachhaltiges Kochen üben. Die Idee wurde erfolgreich umgesetzt und auch zurückhaltende Schülerinnen und Schüler waren aktiv bei der Sache.

Schulen, die auf den Fördertopf zurückgreifen möchten, können sich an das Bildungsbüro des Landkreises (Eva-Maria Teebken, Tel.:08251 2042018 oder E-Mail eva-maria.teebken@lra-aic-fdb.de wenden.