Klimaschutz gemeinsam denken

Regionales Klimaschutzmanagement geht in die Verlängerung

Veröffentlicht am 12.04.2019
Klimaschutz gemeinsam denken
(Bild © Landkreis Augsburg): Die Vertreterinnen der Klimaschutzfachstellen Birgit Schott (Stadt Augsburg) (2.v.l.), Charlotte Martin-Stadler (Landkreis Aichach-Friedberg) (2.v.r.) und Margit Spöttle (Landkreis Augsburg) (1.v.r.) freuen sich mit Johanna Rügamer und Jonas Fricke über die Verlängerung des regionalen Klimaschutzmanagements.

Klimaschutz über die kommunalen Grenzen hinweg zu denken und konkrete Maßnahmen vor Ort umzusetzen, das hat in der Region Augsburg Tradition.
Vor elf Jahren wurde auf der regionalen Chancenkonferenz der Klimaschutz als gemeinsame Aufgabe im Wirtschaftsraum Augsburg formuliert. Seitdem wurde ein regionales Klimaschutzkonzept erarbeitet und darauf aufbauend das Ziel formuliert die CO2-Emissionen in der Region bis 2030 um 55% gegenüber 2009 zu reduzieren. Zur Zielerreichung wurden verschiedene Projekte initiiert und umgesetzt. Seit April 2016 wird die Arbeit der Klimaschutzfachstellen der Stadt Augsburg sowie der Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg durch das regionale Klimaschutzmanagement unterstützt. Hierbei kann die Region auf Fördermittel des Bundesministeriums für Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit zählen. Die Förderung war zunächst befristet bis März 2019 und konnte nun erfolgreich um zwei weitere Jahre verlängert werden.
Jonas Fricke und Johanna Rügamer, die gemeinsam die Stelle innehaben, sind gespannt auf die nächsten zwei Jahre: „Unsere Arbeit hält wieder einen bunten Blumenstrauß bereit. Unter anderem werden wir uns dem Thema Kraft-Wärme-Kopplung widmen, bei der ein Energieträger sowohl für die Wärme- wie auch Stromproduktion genutzt wird. Diese effiziente Technologie trägt zur Energieeinsparung bei und ergänzt damit im Klimaschutz den Ausbau der erneuerbaren Energien. Im Bereich Solar werden wir die bisherigen Ergebnisse unserer Arbeit aufgreifen und die Gebietskörperschaften bei der Umsetzung ihrer Solarinitiativen unterstützen. Außerdem möchten wir mit neuen Impulsen auf die Zielgruppe der Unternehmen zu gehen. Ein Highlight dürfte die 5. Regionale Klimaschutzkonferenz werden, die Ende 2020 stattfinden soll.“