Meisen versus Eichenprozessionsspinner

Vögel als Fressfeinde in der natürlichen Schädlingsbekämpfung

Bild (© Petra von Thienen): Wohnung gefunden!

Es gibt Meldungen, dass in verschiedenen Kommunen durch die Förderung von Meisen als natürliche Fressfeinde Erfolge bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) beobachtet werden konnten. Der Eichenprozessionsspinner ist zwar eine heimische Art, die aber leider ein hohes Risiko für die Gesundheit des Menschen birgt und deshalb in sensiblen Bereichen nicht vorkommen soll. Studien zu konkreten Zahlen, wie viele Raupen des EPS eine Meise tatsächlich frisst, fehlen, aber einen Versuch ist es allemal wert, weshalb der Landkreis Aichach-Friedberg gerne die Initiative von Bündnis ´90/Die Grünen unterstützt: Möglichst über das ganze Wittelsbacher Land verteilt soll den fleißigen Schädlingsbekämpfern geeigneter Wohnraum zur Verfügung gestellt werden, um somit vielleicht die Bekämpfung des EPS mit Bioziden oder die mechanische Bekämpfung vermeiden zu können.

Mit diesem Appell hat das Landratsamt Aichach-Friedberg als Netzwerkstelle im Rahmen des Bürgerschaftsprojektes „Wittelsbacher Land blüht und summt“ die engagierten Personen und Gruppierungen aufgerufen, Nistkasten-Schreiner oder Nistkasten-Pate zu werden.

Die Resonanz und das Interesse waren für die Beteiligten überwältigend. In einem gemeinsamen Beitrag, der als landkreisweite Aktion seine Heimat in der Landkreiskarte im Internet als Symbol auf dem Dach des Landratsamtes gefunden hat, haben die Verantwortlichen nun das gesammelte bunte Potpourri in alphabetischer Reihenfolge der Kommunen zusammengestellt.

Sie finden den Beitrag unter folgendem Link: https://okgis.osrz-akdb.de/aic/query/w3gis_wila_summt?f_w3g_w3fID__equal=32

…sollten Sie, liebe Leserinnen und Leser, noch weitere Beiträge haben, die das Landratsamt bisher nicht erreicht haben, schicken Sie diese gerne mit einer Freigabe zur Veröffentlichung unter Angabe des Fotografen an manuela.riepold@lra-aic-fdb.de, damit der Gesamtbeitrag „Meisen versus EPS“ noch bunter wird und gleichzeitig positive Beiträge zur Artenhilfe entstehen!