Radverkehr im Wittelsbacher Land kommt ins Rollen

Herzlich Willkommen Ulrike Schmid als Sachbearbeiterin für das Thema Radverkehr

Veröffentlicht am 02.11.2017
Radverkehr im Wittelsbacher Land kommt ins Rollen
Bild (© Landratsamt Aichach-Friedberg, Teresa Wörle): Landrat Dr. Klaus Metzger heißt zusammen mit Abteilungsleiter Georg Großhauser die neue Sachbearbeiterin für den Radverkehr Ulrike Schmid herzlich Willkommen.

Seit Anfang Oktober ist die Aindlingerin Ulrike Schmid als Sachbearbeiterin für das Thema Radverkehr bei der Kreisentwicklung am Landratsamt Aichach-Friedberg tätig. Nach drei Jahren Elternzeit wird die Sozial- und Wirtschaftsgeografin, die zuvor beim Wittelsbacher Land e.V. und dem Erholungsgebieteverein Augsburg (EVA) tätig war, nun den Radverkehr im Landkreis Aichach-Friedberg ins Rollen bringen. Durch ihre vorangegangene Berufserfahrung bringt sie ein großes regionales Wissen und Praxiserfahrung für diese Aufgabe mit.
Der Landkreis Aichach-Friedberg verfügt über ein gut ausgebautes Netz an Freizeitradwegen, die aber zum Teil nicht für den Alltagsradverkehr geeignet sind. „Niemand fährt gerne auf Feldwegen, wenn es geregnet hat oder auf Strecken, die direkt am Wald entlang oder durch den Wald führen. Daher ist eine gute Infrastruktur ein wichtiger Bestandteil des neu zu erstellenden Radverkehrskonzeptes“, meint Ulrike Schmid. Damit einhergehend ist auch eine Bewusstseinsänderung bei den Bürgern notwendig. Mit dem Thema Mobilität verbinden die meisten das Auto, vielleicht noch den ÖPNV. Aber auch das Fahrrad kann auf Strecken bis zu 5 km eine Alternative sein. Mit Pedelecs oder E-Bikes können bequem auch Strecken bis 20 km zurückgelegt werden. Das Fahrrad soll als Verkehrsmittel für den Alltag etabliert werden, auch in Verbindung mit ÖPNV und Bahn. Ziel des Landkreises Aichach-Friedberg ist eine strategische und systematische Förderung des Radverkehrs. Die Förderung des Radverkehrs unterliegt einem ständigen Wandel und soll deswegen stets den veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden.

Ulrike Schmid ist gerade dabei ein geeignetes Planungsbüro zu suchen, welches das Radverkehrskonzept erstellt. Im nächsten Schritt wird dann eine Bestandsaufnahme unter anderem der Infrastruktur erfolgen. Dabei werden auch die kreisangehörigen Kommunen einbezogen, um grenzübergreifend einen einheitlich optimierten Radverkehr gewährleisten zu können. „Radfahren ist nicht nur gesund und verbessert die Lebensqualität, auch die Umwelt wird dadurch geschont, da Fahrradfahren zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und somit positiv zum Klimaschutz beiträgt“, bekräftigt Landrat Dr. Klaus Metzger und heißt Ulrike Schmid zusammen mit Abteilungsleiter Georg Großhauser im Landratsamt herzlich Willkommen.