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Eingefrorene Mülltonnen? Das sollten Sie beachten!

23.01.2023

Bei Fragen wenden Sie sich an die Abfallberatung.

Bild (© Landratsamt Aichach-Friedberg)

Bei sehr vollen Tonne oder feuchten Materialien friert der Abfall schnell an der Wand oder am Boden des Abfallgefäßes fest. Dieses Problem tritt besonders bei Biomüll- und Restmülltonnen auf. Aber auch die Gelbe Tonne ist betroffen.

Hilfreich ist es, wenn in der Restmüll- und Biotonne seitlich und am Boden Zeitungspapier oder Kartons ausgelegt wird, um ein Anfrieren des Mülls zu verhindern.

Für die Müllabfuhr ist es nicht möglich, die Tonnen bei der Entleerung fest zu rütteln oder gar den festgefrorenen Inhalt mit einem Gegenstand vom Rand zu lösen, da bei der Kälte die Gefahr zu groß ist, dass die Kunststofftonnen zu Bruch gehen. Für evtl. Schäden müsste der Entsorger aufkommen.

Wir bitten daher die Bürger in ihrem eigenen Interesse die Tonnen so zu befüllen, dass diese sich ohne Probleme entleeren lassen. Die Deckel müssen dabei geschlossen sein, die Abfälle dürfen nicht vorgepresst oder eingestampft sein! Die Entsorger sind nicht verpflichtet, verdichtete oder eingefrorene Tonnen nachzuleeren.

Sollte einmal mehr Restmüll als gewöhnlich anfallen, können bei der Wohnsitzgemeinde Müllsäcke mit einem Volumen von ca. 70 Liter für 6 € gekauft werden. Diese Säcke haben einen entsprechenden Aufdruck des Landratsamtes, an dem die Müllwerker bei der Entsorgung erkennen, dass für diese Mehrmenge eine Gebühr entrichtet wurde. Nur diese speziellen Müllsäcke dürfen zusätzlich neben die Gefäße bereitgestellt werden.

Bei Fragen wenden Sie sich an die Abfallberatung im Landratsamt Aichach-Friedberg unter der Telefonnr. 08251 / 86167-11 oder -18.