Beratung und Informationen für Familien aus der Ukraine

Auf diesen beiden Internetseiten finden Sie alle wichtigen Informationen zu Einreise und Aufenthalt, aber auch zu den Themen Leben und Arbeiten in Deutschland sowie die Antworten auf häufig gestellte Frage – auch auf russischer und ukrainischer Sprache:

 

Das Hilfetelefon „Schwangere in Not“ des Bundesfamilienministeriums ist unter der Nummer 0800 40 40 020 rund um die Uhr für Schwangere erreichbar. Qualifizierte Beraterinnen beraten anonym und kostenlos auf Russisch und Englisch. Das Hilfetelefon bietet auch eine kostenlose und anonyme Online-Beratung.

Über die App mbeon können sich Zugewanderte auf Russisch und Englisch anonym und kostenlos online beraten lassen. Die Beratung erfolgt durch qualifizierte Beraterinnen und Berater, die in der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer (MBE) bei verschiedenen Trägern, zum Beispiel Deutsches Rotes Kreuz oder Bund der Vertriebenen, beschäftigt sind.

Die Bundesstiftung Mutter und Kind unterstützt schwangere Frauen in Notlagen und gewährt finanzielle Hilfen zum Beispiel für Babykleidung und Anschaffungen für das Kind nach der Geburt. Auch geflüchtete Schwangere aus der Ukraine können in vielen Schwangerschaftsberatungsstellen unbürokratisch Hilfe bei der Stiftung beantragen. Hier gibt es Informationen auf Ukrainisch sowie auf Russisch. Hier können Sie bundesweit nach einer Schwangerschaftsberatungsstelle suchen.

Der Wegweiser Müttergesundheit gibt Informationen zu Schwangerschaft und Geburt auf Russisch und Englisch. Er ist herausgegeben von Mimi – dem Gesundheitsprojekt mit Migranten für Migranten vom Ethno-Medizinischen Zentrum.

Der Deutsche Hebammenverband informiert in einem Flyer auf Russisch und Englisch über die Leistungen von Hebammen in der Schwangerschaft sowie während und nach der Geburt.

Die Website www.zanzu.de erklärt den menschlichen Körper in Wort und Bild auf Russisch und Englisch. Sie bietet Informationen zu Schwangerschaft, Geburt, Sexualität und Verhütung. Zanzu ist ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und Sensoa, dem Flämischen Expertenzentrum für Sexuelle Gesundheit.

Das Netzwerk „Gesund ins Leben“ von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung bietet verschiedene Materialien für Eltern zur Ernährung von Babys und Kleinkindern auf Russisch und Englisch an.

 

Auch die Krisendienste Bayern unterstützen Flüchtlinge aus der Ukraine, hier der Link zu den aktuellen Informationen.

 

Hier finden Sie eine Übersicht der Beratungsstellen für Flüchtlinge und Migration im Landkreis Aichach-Friedberg.

 

Wie spreche ich mit Kindern über schlimme Nachrichten? Hier eine Liste mit Anlaufstellen.

Aktionen und Ausflüge für ukrainische Kinder und Jugendliche

Hier geht´s zum Programm des Kreisjugendrings

 

Fördermittel für die Integration ukrainischer Kinder und Jugendliche abrufbar

Der Landkreis Aichach-Friedberg unterstützt Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, die aus der Ukraine geflohen sind.

Anerkannte Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Vereine sowie die Gemeinden des Landkreises und deren anerkannte Helferkreise können nun bei Bedarf finanzielle Zuwendungen für Freizeitangebote erhalten. Vorhandene Freizeitangebote können damit für ukrainische Kinder und Jugendliche verbilligt oder kostenlos angeboten werden. Zudem sollen auch neue Freizeitangebote für ukrainische Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen werden.

Auskunft zu Art, Umfang und Höhe der Förderung gibt die entsprechende Förderrichtlinie.

Zum Antrag geht es hier.

Als Ansprechpartnerin berät Sabine Kapfhamer, Bildungsbüro, Telefon 08251/924864 oder per E-Mail an sabine [dot] kapfhamer [at] lra-aic-fdb [dot] de.

 

Schulbesuch 

Ab dem Schuljahr 2022/23 erfolgt die Beschulung der Kinder im Grundschulalter im regulären Schulbetrieb.

Ab der fünften Klasse gibt es künftig schulartunabhängig so genannte Brückenklassen mit festem Stundenplan. Die Zuteilung zur jeweiligen Brückenklasse erfolgt durch die Steuerungsgruppe des Schulamtes. Grundsätzlich ist vorgesehen, dass die Kinder diese Brückenklasse für die Dauer von einem Jahr besuchen und im Anschluss eine Schullaufbahnempfehlung erhalten. Ein vorzeitiger Wechsel in den regulären Schulbetrieb ist möglich, sofern die notwendigen Voraussetzungen vorliegen.

Bei Jugendlichen ab der 11. Jahrgangsstufe sind die Ansprechpartner die jeweils zuständigen Gymnasien in Aichach, Friedberg und Mering.