Corona - Unternehmen

Informationen und Links zum Thema "Unternehmen"

Einzelhandel

Bayernweit untersagt ist derzeit die Öffnung von jeder Art von Ladengeschäften des Einzelhandels. Ausnahmen sind der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Banken, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Filialen der Deutschen Post, Tierbedarf, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Reinigungen und der Online-Handel. Für all diese sind sogar erweiterte Öffnungszeiten möglich: an Werktagen von 6 Uhr bis 22 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 12 Uhr bis 18 Uhr.

Für sogenannte „Mischbetriebe“ wurde die aktuelle Regelung durch das Innenministerium konkretisiert. Für Geschäfte, bei denen ein Teil des Sortiments verkauft werden darf, ein anderer nicht, gilt: „Wenn der erlaubte Sortimentsteil überwiegt, darf der Betrieb alle Sortimente vertreiben , die er gewöhnlich auch verkauft. Wenn der verbotene Teil des Sortiments überwiegt, soll der erlaubte Teil allein weiter betrieben werden können“.

Hier eine detaillierte Liste, welche Betriebe geöffnet haben dürfen, welche nicht.

Ausnahmegenehmigungen können beim Landratsamt beantragt werden, wenn für die Versorgung der Bevölkerung unbedingt notwendig und im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar. Das Antragsformular finden Sie hier.

 

Gastronomiebetriebe

Ausschließlich das Abholen und Liefern von Speisen ist weiterhin gestattet.

 

Hilfen für betroffene Unternehmen

Die Bayerische Staatsregierung stellt umfangreiche finanzielle Hilfen für betroffene Unternehmen in Aussicht. Das Bayer. Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat dazu alles Wichtige zusammengestellt, auch die Antragsformulare:

  • Soforthilfe für Unternehmen
  • Finanzielle Überbrückungshilfen (Darlehen, Bürgschaften)
  • Kurzarbeit
  • Steuerstundung

Hier geht es zur Seite des Ministriums.

 

Soforthilfe für Unternehmen

Anlaufstelle zum Thema Soforthilfe/Härtefallfonds Corona bei der Wirtschaftsförderung der Regierung von Schwaben:

Tel. 0821 327-2428; E-Mail soforthilfe-corona@reg-schw.bayern.de

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Verdienstausfallentschädigung

Ansprechpartner bei der Regierung von Schwaben zum Thema Infektionsschutzgesetz und Verdienstausfallentschädigung nach dem IfSG

Telefon: 0821 327-2310; E-Mail: verbraucherschutz@reg-schw.bayern.de

Informationen hier.

 

Infektionsschutz am Arbeitsplatz

Wird in einem Betrieb ein positiver Fall von COVID-19 bekannt, so ermittelt das Gesundheitsamt den ansteckungsfähigen Zeitraum sowie alle Personen, die innerhalb dieses Zeitraums Kontakt mit der erkrankten Person gehabt haben. Jeweils im Einzelfall entscheidet das Gesundheitsamt, welche Kontaktpersonen sich in eine häusliche Quarantäne begeben müssen, und ordnet dies wo nötig an.

Eine Schließung des gesamten Betriebs wird dadurch nicht automatisch ausgelöst. Eine Betriebsschließung mag im Einzelfall dann infrage kommen, wenn so viele Mitarbeiter von einer Quarantäne betroffen sind, dass die Fortführung des Betriebs nicht mehr möglich oder nicht mehr wirtschaftlich ist. Diese Überlegung hat jedoch in erster Linie der Betrieb selber zu treffen.

Um ein solches Szenario zu vermeiden, soll der Arbeitsplatz so kontaktarm wie möglich organisiert werden, mit dem nötigen Abstand. Wo das notwendig und möglich ist wird empfohlen, die Mitarbeiter in Teams, Gruppen oder Schichten einzuteilen, die jeweils nur untereinander Kontakte haben. Für den Fall einer Infektion kann so die Anzahl der Kontaktpersonen im Kollegenkreis überschaubar gehalten werden. Weitere Maßnahmen:

  • Pausen nur in kleinen Gruppen verbringen
  • bei unvermeidbaren Meetings: Möglichst wenige Personen in einem möglichst großen Raum möglichst weit verteilt setzen, 
  • Kontakte möglichst kurz halten,
  • wo möglich persönliche Kommunikation auf Telefon und Mail umstellen.