Biomüll

Biomüll richtig erfassen. Kein Plastik in der Biotonne.

Die im Hausmüll enthaltenen biologisch abbaubaren, organischen Abfallanteile (Küchenabfälle, Gartenabfälle) sind getrennt vom Restmüll über die Biotonne zu erfassen.

Jedes bebaute und genutzte Grundstück muss ein Biomüllgefäß anmelden. Nur wer alle Bioabfälle selbst kompostiert oder einer ordnungsgemäßen Verwertung zuführt (z.B. als Gewerbetreibender), kann sich von der Pflicht zur Nutzung einer Biotonne befreien lassen. Für die Erfassung der Bioabfälle sind die vom Landkreis zur Verfügung gestellten Biotonnen in den Größen 120 Liter und 240 Liter zu verwenden, deren Entleerung vierzehntägig erfolgt. Haben Sie selbst ein Bioabfallgefäß mit 80 Liter Volumen, können Sie dieses weiterhin verwenden. Die Tonne muss allerdings vom Landkreis mit einem elektronisch lesbaren Transponderchip ausgerüstet werden.

Die gesammelten Bioabfälle werden bei der AVA KU in Augsburg-Lechhausen verwertet.

Der Biomüll, der über die braunen Biotonnen des Landkreises gesammelt wird, wird an die Vergärungsanlage der AVA Augsburg angeliefert, dort zerkleinert und von sog. Störstoffen befreit. Störstoffe, z. B. Windeln, Plastiktüten, Obst- und Gemüsebeutel, Zigarettenkippen usw. werden so gut wie möglich aussortiert. Doch leider gelangen trotzdem kleine und kleinste Plastikteilchen in der Vergärung und später über den Kompost in unserer Erde. Auch sog.  "kompostierbare"  Tüten dürfen nicht verwendet werden: Der Biomüll wird vergoren, nicht kompostiert. Der Vergärungsprozess ist wesentlich kürzer, so dass sich diese Beutel in dieser Zeit nicht zersetzen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Flyern "Biotonne" sowie "Kompostieren".

 

Tipps, wie Sie Madenbefall vorbeugen können, finden Sie hier:

Helga Hörmann
08251/86 16 7-22
08251/86 16 7-25
Andrea Nigmann
08251/86 16 7-20
08251/86 16 7-25
Franziska Koppold
08251/86 16 7-16
08251/86 16 7-25