Artenvielfalt im besiedelten Bereich

- der naturnahe Garten und das naturnahe öffentliche Grün

Bildautor Ingrid Völker, www.naturverrueckt.de

...Bereits im Jahr 2007 hat die Bundesregierung im Rahmen der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt das Ziel formuliert, bis zum Jahr 2020 die Durchgrünung der Siedlungen einschließlich des wohnumfeldnahen Grüns deutlich zu erhöhen...

...Urbanes Grün (und dazu gehören selbstverständlich auch alle privaten Gärten, Anm. d. Red.) hat vielfältige Funktionen: Grüne Freiräume sind Orte der Begegnung, des sozialen Zusammenhalts sowie der kulturellen und bauhistorischen Identität. Sie dienen der Erholung und Bewegung, sind Orte für Sport und Spiel, leisten einen positiven Beitrag für die Gesundheit und das Wohlbefinden und können so zur Lebensqualität der Bevölkerung beitragen. Urbanes Grün verbessert das Wohnumfeld...

...Grüne Freiräume sind als grüne Infrastruktur auch Frischluftschneisen und Kaltluft-entstehungsgebiete, sie dämpfen Lärm, unterstützen die Luftreinhaltung und die Temperaturregulierung. Somit sind sie wichtig für den Klima- und Gesundheitsschutz und die Regulierung des Wasserhaushalts. Als Lebensräume für Flora und Fauna unterstützen sie die biologische Vielfalt und sind Naturerfahrungsräume... ...diesbezüglich kann urbanes Grün einen Beitrag zur Vernetzung der Biotope leisten.  (Aus dem Weißbuch Stadtgrün, BMUB, April 2017)

Dem können wir nur zustimmen - wir wollen lebendige Vielfalt statt toter Steinwüsten!

Immer häufiger entstehen in unseren Dörfern und Städten vermeintlich pflegeleichte Kies- und Schottergärten, auch auf öffentlichen Grünflächen, in denen nur vereinzelt immergrüne Formgehölze, manchmal sogar nur noch Kunststoff-"Pflanzen" wachsen dürfen. Hier finden wir weder gestalterische Vielfalt noch geeignete Lebensbedingungen für Tier und Pflanze.

Im naturnahen und umweltgerechten Grün steht die Vielfalt im Vordergrund. Die Anlage und Pflege eines naturnahen Gartens, bzw. einer naturnaher Grünfläche bedeutet dabei nicht, der Natur überall freien Lauf zu lassen. Ein Garten/eine Grünfläche ist immer ein Stück kultivierte gepflegte Natur. Aber warum nicht einmal einen Teil des Rasens als Blumenwiese wachsen lassen, oder in einem weniger genutzten Bereich ein Totholz-Biotop bauen. Sie werden erstaunt sein, wie wenig Pflegeaufwand hier oft nötig ist.

Wie wird mein Garten naturnah? Hier finden Sie wertvolle Informationen:

Pflanzenlexikon des BMEL Bienenfreundliche Pflanzen

Liste Blüh-und-Summ-Sträucher für den Garten

Liste Blüh-und-Summ-Stauden für den Garten

www.rettet-den-vorgarten.de - eine Initiative des Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e. V.

Wie lege ich eine Blumenwiese in meinem Garten an? Eine Anleitung finden Sie hier:

Landschaftspflegeverband Aichach-Friedberg e. V.

Bayerischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.

www.gartenbauvereine.org

Bayerische Gartenakademie Veitshöchheim - Fachinformationen für Freizeitgärtner

www.lwg.bayern.de

Wildbienen - eine spezielle Seite rund um die wertvollen Nützlinge

www.wildbienen.de

Initiative Deutschland summt

www.deutschland-summt.de

Selbsttest: Wie bienenfreundlich ist mein Garten?

NaturGarten e.V.Verein für naturnahe Garten- und Landschaftsgestaltung

www.naturgarten.org

Landesamt für Umwelt

www.lfu.bayern.de/natur/freiraumgestaltung_augsburg

Bäume in unseren Städten und Dörfern

Bäume sind Lebewesen, die bis zu 1.000 Jahre alt werden können. Als "Grüne Lungen" in unserer Umgebung sind sie unersetzlich. Sie produzieren Sauerstoff, erhöhen gerade an heißen Sommertagen die Luftfeuchtigkeit, setzen die Temperaturen herab und spenden Schatten. Lasst uns also gesunde alte Bäume in unseren Gärten und Siedlungen erhalten und neue Bäume für die Zukunft pflanzen!

Liste Blüh- und Summ-Bäume für den Garten

Obst- und Gemüseanbau

Grossansicht in neuem Fenster: Johannesbeere_Gartenbeet

In einem erlebnisreichen Garten finden auch Obstgehölze und Gemüsebeete ihren Platz. Die Wertschätzung steigt für Obst und Gemüse aus eigenem Anbau, das nicht chemisch behandelt ist und frisch geerntet in der Küche verarbeitet werden kann. Auch die Weiterverarbeitung der frisch geernteten Gartenfrüchte erlebt ein Comeback und sorgt für Genuss und Freude in langen Wintermonaten. Die Verwendung von Kräutern als Gewürz- und Heilpflanzen ist ebenfalls hoch aktuell. Immer mehr Menschen eignen sich hier Wissen an und nutzen verschiedenste Kräuter für die Küche und Hausapotheke. Ein Hoch- oder Halbstamm einer guten Apfel- oder Kirschensorte eignet sich selbst in kleineren Gärten als Hausbaum. Ergänzt werden kann das Obstangebot mit Spalieren, Spindelbüschen und Buschbäumen   verschiedenster Sorten. Nicht zu vergessen das Beerenobst. Wir beraten Sie gerne bei der Arten- und Sortenauswahl.

Gemüsebeete brauchen einen sonnigen, aber dennoch geschützten Standort. Der Anbau unter Vlies oder im Kleingewächshaus ermöglicht eine Intensivierung des Anbaus und verlängert die Vegetationsperiode. Auch Hügel- oder Hochbeete sorgen für gute Erfolge im Gemüseanbau. Wie auch im Obstanbau spielt hierbei die Wahl der richtigen Sorten und die Fruchtfolge eine wichtige Rolle für den vorbeugenden Pflanzenschutz.

Empfehlenswerte Apfel- und Birnensorten für Schwaben

 

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