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Mit dem Ende des Katastrophenfalls endet auch die Arbeit der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt

12.05.2022

Seit Donnerstag ist der Katastrophenfall für Bayern aufgehoben, zum dritten Mal seit Beginn der Coronapandemie. Damit stellt die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes offiziell ihre Tätigkeit ein.

Seit Donnerstag ist nun zum 3. Mal der Katastrophenfall beendet, genauer gesagt sowohl der Ukraine- wie auch der Corona-Katastrophenfall. Insgesamt bestand seit März 2020 der Katastrophenfall für 15 Monate, nämlich vom 16.3. bis 16.6.2020, vom 9.12.2020 bis 7.6.2021 und vom 11.11.2021 bis 11.5.2022 (seit 10.3.2022 mit Ukraine).

In der Führungsgruppe Katastrophenschutz laufen für den Landkreis sämtliche Fäden zur Bewältigung eines Katastrophenfalls zusammen. Mindestens einmal wöchentlich kamen seit Anfang 2020 insgesamt 265 mal die betroffenen Fachbereiche des Landratsamts zusammen, darunter Öffentliche Sicherheit, Gesundheitsamt, Ausländeramt, Altenhilfe, Ehrenamt&Integration und auch der Landrat selbst. Als externe Fachstellen wurden unter anderem Vertreter der Ärzte im Landkreis, der Kliniken an der Paar, der Polizei, der Bundeswehr, des BRK und des THW zu den regelmäßigen Sitzungen hinzugezogen.

Seit Beginn der Pandemie war die Gruppe bezüglich Corona insbesondere mit Organisation und Betrieb der beiden Impfzentren und der zentralen Teststation im Kreisgut Aichach sowie der Einrichtung und Materialversorgung von Schnellteststationen in mehreren Gemeinden im Landkreis beschäftigt. Es wurden aber auch enorme Stückzahlen von Selbsttests an Schulen und Kitas sowie FFP 2-Masken an Bedürftige verteilt. Die Bundeswehr hat die Kliniken an der Paar unterstützt, eine Task Force kümmerte sich um Saisonarbeitskräfte und Einreisende, in Alten- und Pflegeheimen sowie Asylbewerberunterkünften wurden Vorsorgemaßnahmen getroffen, um das Risiko großer Corona-Ausbrüche möglichst zu reduzieren. Auch wurden eine Ansprechpartnerin für die Psycho-Soziale-Notfallversorgung installiert und ein Bürgertelefon am Landratsamt eingerichtet.

Für die Flüchtenden aus der Ukraine wurden u.a. Notunterkünfte organisiert, Verteilung und Erfassung geregelt, sowie Unterstützungsangebote erstellt und koordiniert.

Landrat Dr. Klaus Metzger und Stellvertreter Landrat Manfred Losinger dankten allen, die sich über Monate und Jahre in dieser extrem turbulenten Zeit nach Kräften für den Landkreis eingesetzt haben.

Natürlich wird sich nun, nach Beendigung des Katastrophenfalls, nach wie vor mit gleicher Intensität um alle Themen im Zusammenhang mit Ukraine und Corona gekümmert, aber nicht mehr zentral durch die FüGK, sondern in der jeweiligen Zuständigkeit der betroffenen Sachgebiete.