Psychosozialer Dienst

Suchtberatung

Der Missbrauch von Suchtmitteln – illegalen wie Cannabis, Heroin, Kokain, Ecstasy. etc. und legalen wie Alkohol, Tabak und Medikamenten - ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Die Deutsche Hauptstelle gegen Suchtgefahren geht z. B. davon aus, dass in Deutschland 16 Prozent der erwachsenen Bevölkerung Alkohol missbrauchen und 3 Prozent bereits abhängig sind. Suchtmittelabhängigkeit ist eine Krankheit. Gleichwohl liegt es in der Verantwortung des Einzelnen wie er mit dieser Erkrankung umgeht. Eine Aussage aus der Selbsthilfe für Suchtkranke bringt dies auf den Punkt: „Es ist keine Schande suchtkrank zu sein, eine Schande ist es dagegen nichts zu tun.“

Wenn Sie oder ein Ihnen nahe stehender Mensch suchtkrank oder suchtgefährdet sind, können Sie sich beim psychsozialen Dienst des Landratsamtes informieren, welche Hilfsmöglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen.

Psychische Erkrankungen

Ein Viertel der Erwachsenen erkranken im Laufe ihres Lebens an einer psychischen Störung (Quelle: Zweiter Bayerischer Psychiatrieplan). Die Bandbreite reicht von Angststörungen über depressive Verstimmungen bis hin zu Psychosen. Eine besondere Problemgruppe innerhalb der psychisch Kranken bilden die Langzeitkranken bzw. chronisch Kranken.

Wenn Sie oder ein Ihnen nahestehender Mensch psychisch krank sind und neben der fachärztlichen Versorgung nach weiteren Hilfsmöglichkeiten Ausschau halten, können Sie sich an den psychosozialen Dienst des Landratsamtes wenden.

Selbsthilfe

Der psychosoziale Dienst informiert Sie auch über ihm bekannte Selbsthilfeangebote zu unterschiedlichen Themen im Landkreis.

Weiterführende Links:

Peter Fröschl
Sachgebietsleiter 24
08251/92-175
08251/92-480 175