Hitze in Bayern: 5 Tipps für ein kühles Zuhause

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30. Juni 2026

Hitze in Bayern: 5 Tipps für ein kühles Zuhause

So lassen sich Wohnungen und Häuser schützen
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Die Zahl der Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad nimmt seit Jahren zu. Besonders in Städten, dicht bebauten Gebieten und Dachgeschosswohnungen steigen die Temperaturen in den Innenräumen oft stark an.

Schon mit einfachen Maßnahmen lässt sich die Sommerhitze in Wohnungen und Häusern deutlich reduzieren. Die Fachstelle für Klimaschutz des Landratsamtes und die Verbraucherzentrale Bayern zeigen, worauf es dabei ankommt.

  1. Richtig lüften – Hitze aussperren statt hereinlassen
    Fenster und Türen sollten tagsüber möglichst geschlossen bleiben. Gelüftet wird am besten abends, nachts oder früh morgens, also dann, wenn es draußen kühler ist als in der Wohnung. Besonders wirksam ist es, nachts mehrere Stunden querzulüften.
  2. Sonnenschutz konsequent nutzen – idealerweise von außen
    Der größte Teil der Hitze gelangt über die Fenster in die Wohnung. Rollläden oder Raffstores an der Außenseite der Fenster schützen am besten. Sie halten die Sonnenstrahlen ab, bevor sie die Fensterscheiben aufheizen. In Mietwohnungen können helle, reflektierende Innenrollos eine Alternative sein. Sie sind günstig und schnell angebracht.
  3. Dachgeschoss besonders schützen
    Dachgeschosswohnungen heizen sich bei Hitzewellen besonders stark auf. Eine gute Dämmung schützt nicht nur im Winter vor Kälte, sondern auch im Sommer vor Hitze. Wer ein Haus saniert, sollte den Schutz vor Sommerhitze deshalb von Anfang an einplanen.
  4. Zusätzliche Wärmequellen reduzieren
    Fernseher, Computer oder Drucker erzeugen zusätzlich Wärme. Wer elektrische Geräte komplett ausschaltet statt sie im Stand-by laufen zu lassen, senkt die Raumtemperatur und spart gleichzeitig Strom.
  5. Technische Lösungen gezielt einsetzen
    Ventilatoren verbrauchen wenig Strom und bewegen die Luft im Raum. Dadurch fühlt sich die Raumtemperatur angenehmer an. Klimageräte dagegen sind teuer in der Anschaffung und im Betrieb. Auch Luft-Luft-Wärmepumpen können Räume kühlen. Wer eine technische Lösung plant, sollte sich unabhängig beraten lassen.

 

Die Verbraucherzentrale Bayern informiert individuell und unabhängig zum effizienten Hitzeschutz. Für einen Eigenanteil von 40 Euro erhalten Hauseigentümer eine umfassende Vor-Ort-Beratung ihrer Immobilie, für Mietwohnungen ist die Beratung kostenfrei. Tipps zum Hitzeschutz erhalten alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Aichach-Friedberg auch kostenfrei bei einem Beratungstermin im Landratsamt. Die nächsten freien Beratungstermine sind am 6. August. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 08251/92-4814 erforderlich.