Freiheitsentziehende Maßnahmen und der Werdenfelser Weg

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Freiheitsentziehende Maßnahmen und der Werdenfelser Weg

19:00 - 21:00 Uhr
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Der „Werdenfelser Weg“ ist ein verfahrensorientierter Ansatz im deutschen Betreuungsrecht, der darauf abzielt, freiheitsentziehende Maßnahmen wie Bettgitter, Bauchgurte, Medikamente in Pflegeeinrichtungen durch intensive Prüfung von Alternativen durch geschulte Verfahrenspfleger zu reduzieren, um das Grundrecht auf Freiheit zu wahren und eine würdevollere Betreuung zu erreichen. Freiheitsentziehende Maßnahmen sind z. B. auch „Trickverschlüsse“ an Türen, Walker oder Klingelmatten, wenn sie die Fortbewegung einschränken.,
Oft werden ältere oder kranke Menschen in Pflegeheimen aus Sorge oder Haftungsgründen fixiert (festgebunden). Das Betreuungsgericht muss freiheitsentziehende Maßnahmen vorab genehmigen.
Ziel des Werdenfelser Weges ist es, freiheitsentziehende Maßnahmen nur als allerletzte Möglichkeit zuzulassen und vielmehr auf individuelle Lösungen zu setzen und damit eine menschenwürdige Pflege zu fördern. Es wird dabei geprüft, ob mildere Mittel zur Verfügung stehen, die geeignet sind, eine Eigengefährdung abzuwenden.

Freiheitsentzug soll nur als allerletzte Möglichkeit in Betracht gezogen werden. Vielmehr sollen individuelle Lösungen gesucht werden.

Der Mitinitiator des Werdenfelser Wegs, Josef Wassermann, Leiter der Betreuungsstelle des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen, konnte für diesen Vortrag gewonnen werden. Fragen können gestellt werden.

Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens 13. April 2026.

Bitte melden Sie sich bei der Betreuungsstelle des Landratsamtes Aichach-Friedberg an per E-Mail an birgit.foerch@lra-aic-fdb.de oder per Telefon 08251/92-266.

16. Apr. 2026
BEGEGNEN BEGLEITEN BETREUEN
Landratsamt Aichach-Friedberg (großer Sitzungssaal)

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