Landkreis Aichach-Friedberg stärkt Katastrophenschutz mit neuem Wechselladerfahrzeugkonzept

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28. Apr. 2026

Landkreis Aichach-Friedberg stärkt Katastrophenschutz mit neuem Wechselladerfahrzeugkonzept

Ziel: Die Einsatzfähigkeit im gesamten Landkreis optimieren und Ressourcen effizient bündeln
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Bild (© Landratsamt Aichach-Friedberg): v.l.n.r.:

Peter Wolf (Landratsamt Aichach-Friedberg), Hans Greppmeier (Landratsamt Aichach-Friedberg), Boris Peter (Landratsamt Aichach-Friedberg), Christian Kroner (Stellvertretender Kommandant, FF Mering), Stefan Neumeir (Kreisbrandinspektor), Florian A. Mayer (Erster Bürgermeister Mering), Andreas Ehleider (1. Kommandant, FF Aindling), Dominik Neumeyer (FF Aindling), Thomas Wolf (Stellvertretender Kommandant, FF Aindling), Josef Gamperl (Dritter Bürgermeister Aindling), Christian Happach (Kreisbrandrat), Dr. Klaus Metzger (Landrat), Thomas Geiger (Kreisbrandinspektor), Pius Hofner, (Geschäftsführer Fa. Hofner), Otto Heizer (Kreisbrandinspektor), Klaus Hartwig (Kreisbrandinspektor), Werner Mayer (1. Kommandant, FF Aichach)

 

Der Landkreis Aichach-Friedberg hat ein umfassendes Konzept zur Einführung von Wechselladerfahrzeugen (WLF) entwickelt, um den Brand- und Katastrophenschutz nachhaltig zu stärken. Das Konzept wurde vom Kreistag genehmigt und wird schrittweise umgesetzt.

Im Rahmen dieses Projekts arbeitet der Landkreis eng mit der Kreisbrandinspektion sowie den Städten Aichach und Friedberg sowie den Märkten Aindling und Mering und deren Feuerwehren zusammen. Ziel ist es, die Einsatzfähigkeit im gesamten Landkreis zu optimieren und Ressourcen effizient zu bündeln.

Als ersten Umsetzungsschritt wurden bereits vier Wechselladerfahrzeuge beschafft und den beteiligten Gemeinden beziehungsweise Feuerwehren übergeben. Diese bilden die Grundlage für ein flexibles und leistungsfähiges Einsatzsystem.

Im nächsten Schritt werden verschiedene Abrollbehälter (AB) an die Feuerwehren übergeben. Diese sind speziell für unterschiedliche Einsatzlagen im Brand- und Katastrophenschutz konzipiert und stehen künftig landkreisweit zur Verfügung. Damit wird sichergestellt, dass im Bedarfsfall jede Gemeinde auf die jeweils benötigte Spezialausrüstung zugreifen kann.

Zu den vorgesehenen Abrollbehältern zählen unter anderem:

  • AB-Teleskoplader für vielseitige Logistik- und Räumaufgaben,
  • AB-Wasser mit 8.000 Litern Löschwasser und 500 Litern Schaummittel,
  • AB-THL Schwer für technische Hilfeleistungen bei größeren Unfällen,
  • AB-Atemschutz/Strahlenschutz für Großbrände sowie Einsätze bei Gefahrstoffen und Strahlenschutzlagen,
  • AB-Sandsack für umfangreiche Hochwassereinsätze,
  • AB-Waldbrand mit spezieller Ausrüstung zur Bekämpfung von Vegetationsbränden.

Durch das neue Konzept wird die Gefahrenabwehr im Landkreis Aichach-Friedberg deutlich verbessert. Die modulare Struktur der Wechselladerfahrzeugsysteme ermöglicht eine schnelle und bedarfsgerechte Bereitstellung von Spezialausrüstung. Dies stellt einen wichtigen Schritt für eine zukunftsfähige und leistungsstarke Sicherheitsstruktur im Landkreis dar.