Informationsabend: Freiheitsentziehende Maßnahmen und der Werdenfelser Weg

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25. März 2026

Informationsabend: Freiheitsentziehende Maßnahmen und der Werdenfelser Weg

Veranstaltung im Rahmen der Reihe Begegnen-Begleiten-Betreuen

Der „Werdenfelser Weg“ verfolgt das Ziel, freiheitsentziehende Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen wie Bettgitter, Bauchgurte oder Medikamente zu reduzieren – mittels intensiver Prüfung möglicher Alternativen durch geschulte Verfahrenspfleger. Damit soll dem Grundrecht auf Freiheit Rechnung getragen und eine würdevollere Betreuung ermöglicht werden.

Häufig werden ältere oder kranke Menschen aus Sorge oder haftungsrechtlichen Gründen fixiert. Stellenweise kommen „Trickverschlüsse“ oder Klingelmatten zum Einsatz, um die Fortbewegung einzuschränken. Derlei freiheitsentziehende Maßnahmen müssen vorab vom Betreuungsgericht genehmigt werden.

Ziel des Werdenfelser Weges ist es, freiheitsentziehende Maßnahmen nur als allerletzte Möglichkeit zuzulassen und vielmehr auf individuelle und menschenwürdige Pflege-Lösungen zu setzen. Es wird geprüft, ob mildere Mittel zur Verfügung stehen, die geeignet sind, eine Eigengefährdung abzuwenden.

Für den Informationsabend konnte der Mitinitiator des Werdenfelser Wegs, Josef Wassermann, Leiter der Betreuungsstelle des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen, als Referent gewonnen werden. Er wird die Grundprinzipien des Ansatzes vorstellen und Fragen beantworten.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. April 2026, von 19.00 bis etwa 21.00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Aichach-Friedberg, Münchener Straße 9, 86551 Aichach, statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 08251/92-266 oder per E-Mail an birgit.foerch@lra-aic-fdb.de. Bei der Anmeldung kann angeben werden, ob eine Teilnahmebestätigung gewünscht wird.

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